Unsere SuperBioRegionen

Was bedeutet Regionalität für uns? Ganz einfach:
Ein Herz für engagierte Landwirte zu haben, die mit
Leidenschaft Obst und Gemüse in der Region erzeugen.

übersicht

Unsere SuperBioRegionen

Wir haben ein Herz für regionale Erzeugnisse: Als SuperBioMarkt blicken wir auf mehr als 40 Jahre Bio-Erfahrung zurück und sind damit der älteste aktive Bio-Einzelhändler in Deutschland. In dieser Zeit haben viele Landwirte die Bedeutung der ökologischen Landwirtschaft erkannt. Dadurch entstanden immer mehr Bio-Höfe.

Unser Ziel war und ist es noch immer, die Landwirte aus unserer Region zu unterstützen. Dafür haben wir jetzt unsere Region klar definiert. Sie umfasst die beiden Bundesländer, in denen es SuperBioMärkte gibt: Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Die Produkte unserer regionalen Partner, die ausschließlich Bioland, Demeter oder Naturland zertifiziert sind, kennzeichnen wir in Zukunft gesondert. Sicher ist: Unsere Produkte stammen immer aus der Region, von ausgewählten Herstellern, in gewohnt hoher Qualität: SuperBioRegionen halt. Wobei sich uns die Frage stellte: Was ist „regional“? Ist ein Produkt aus dem Osnabrücker Land in Münster noch regional – oder gar in Dortmund? Unsere Lösung: Bei Obst & Gemüse finden Sie auf dem dazugehörigen Preisschild ab sofort die genaue Region. Durch die Kennzeichnung wie zum Beispiel „aus der Region Osnabrücker Land“ wissen Sie, dass Sie engagierte Landwirte in unserer Region unterstützen. Denn für uns haben Transparenz, persönliche Kontakte und Rückverfolgbarkeit den höchsten Stellenwert. Für unseren Gründer und Inhaber Michael Radau ist daher klar:

„Mir sind viele kleine, dezentrale Erzeuger rund um unsere Märkte lieber als ein großer anonymer Hersteller, den ich nicht kenne. Auch wenn es mehr Aufwand für uns bedeutet.“

 

Meyer SuperBioRegionen Gemüse

Sie sollen die Erzeuger aus Ihrer Region genau kennenlernen. Exemplarisch stellen wir Ihnen daher ausgewählte Partner vor. Aufgeteilt haben wir die SuperBioRegionen in Rheinland, Ruhr, Münsterland und Ostwestfalen-Lippe für das Gebiet Nordrhein-Westfalen. In Niedersachsen zählen die Regionen Hannover/Mittelweser und das Osnabrücker, Oldenburger sowie das Alte Land zu unseren SuperBioRegionen.
Natürlich können Sie auch jederzeit bei unserem Marktteam erfragen, von welchem Hof Ihr Obst und Gemüse stammt. Eine detaillierte Vorstellung der Höfe und Regionen gibt es im SuperBioBlog.

Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen hat überraschend viel Grün zu bieten: Etwa ein Viertel der Landesfläche ist bewaldet. Die nordrhein-westfälische Küche teilt sich in einen rheinischen und einen westfälisch-lippischen Teil. Die Rheinische Küche ist bodenständig und stark von den umliegenden Regionalküchen wie zum Beispiel des Niederrheins oder des Bergischen Landes beeinflusst. Zu den wohl bekanntesten Gerichten zählt der Rheinische Sauerbraten. Die Westfälische und die hierzu gehörende Lippische Küche ist vor allem deftig. Neben dem bekannten Westfälischen Schinken auf Pumpernickel spielen auch andere Fleisch-, Wurst- und Brotspezialitäten eine große Rolle auf den heimischen Tellern. Rund fünf Prozent der landwirtschaftlichen Fläche in NRW werden heute ökologisch bewirtschaftet.

Klicken Sie sich durch unsere Regionalpartner in NRW:

Rheinland: Betrieb Essers

Naturland

Der auf einer 600 Jahre alten Wasserburg angesiedelte Gemüsebetrieb Essers ist der drittälteste anerkannte Bio-Bauernhof in Nordrhein-Westfalen. Der Bio-Pionier Franz-Josef Essers bewirtschaftete den Hof 30 Jahre lang und stellte die Produktion auf Bio um. Seit 2006 führt sein Stiefsohn Thomas Sablonski den Betrieb und beliefert die SuperBioMärkte mit frischem Naturland-Gemüse – morgens geerntet, mittags in Mönchengladbach und Düsseldorf, frischer geht‘s nicht!

Essers

Rheinland: Betrieb Tönneßen

Bioland

Am Vorgebirge der Kölner Bucht liegt Bornheim-Roisdorf. Hier bewirtschaften die Tönneßens seit vielen Generationen ihren Gemüsebetrieb. 2002 übernahmen Milou und Bernd Tönneßen den Hof der Eltern. Beide beschäftigte seit der Geburt ihrer Kinder der Gedanke vielleicht auf Bio umzustellen. Als dann der Sturm Kyrill große Schäden am Betrieb verursachte, fiel die Entscheidung: „Wir starten etwas Neues.“ Die Kölner Bucht bietet dafür optimale klimatische Bedingungen.

Tönneßen

Münsterland: Gärtnerei Biolesker

Bioland

Am Anfang wussten Maria und Franz-Josef Lesker nur eines: Ferkel kastrieren und den halben Tag bei schlechter Luft im Stall stehen, das kann nicht alles sein. Nachdem sie sich eingehend mit Ernährungs- und Umweltfragen beschäftigt hatten, kam die konkrete Idee: Wir bauen einen kleinen, vielseitigen Bio-Betrieb auf. Neben ökologischem Gemüseanbau wurde auch die Ferkelzucht auf Bio umgestellt. Dazu kam noch ein kleiner Hofladen in der Garage der Eltern – heute ein Familienbetrieb durch und durch.

BioLesker

Münsterland: Hof Schulze Wethmar

Bioland

Die Schulze Wethmars sind Landwirte aus Überzeugung. Seit 1.100 Jahren wird auf dem
Hof Landwirtschaft betrieben – seit mehr als 25 Jahren konsequent ökologisch. Den Entschluss, auf dem Hof Bio-Spargel anzubauen, fasste damals Dirk Schulze Wethmar und wurde dafür erst einmal belächelt. Heute führt Sohn Vitus Schulze Wethmar den Hof und beliefert die SuperBioMärkte mit erstklassigem Bio-Spargel. Und seit fünf Jahren gibt es hier sogar grünen Spargel in Bioland-Qualität.

Schulze Wethmar

Münsterland: Hof Borghoff

Bioland

Wer rund um Münster mit dem Fahrrad unterwegs ist, ist vielleicht schon mal am Bio-Hof Borghoff vorbeigefahren. Er liegt im Landschaftsschutzgebiet Werse, am östlichen Stadtrand von Münster. Gerade in den Frühlings- und Sommermonaten ist auf dem Familienbetrieb von Franz und Ulla Borghoff eine ganze Menge los. Unsere Kundinnen und Kunden schätzen
besonders den Kürbis, der im Herbst regelmäßig seinen Weg in unsere SuperBioMärkte findet.

Borghoff

Ruhr: Hof Enninghorst

Bioland

Nachdem seine Großeltern den Betrieb schon aufgegeben hatten, nahm der junge Agrar-Ingenieur Andy Enninghorst die Arbeit vor 15 Jahren wieder auf und verfolgt seitdem Gemüseanbau nach Bioland-Richtlinien. „Wir bauen auch die bedeutende Energiepflanze Miscanthus an“, erzählt Andy Enninghorst. Und ein eigenes Heizsystem mit Hackschnitzeln liefert die Energie sowohl für den eigenen Hof als auch für die angrenzenden Häuser – das ist ökologisch konsequent!

Enninghorst

Ruhr: Schultenhof

Bioland

Der Dortmunder Schultenhof liegt in direkter Nachbarschaft zum Naturschutzgebiet Bolmke. Seit 16 Jahren wird der alte Bauernhof in Renninghausen von der Arbeiterwohlfahrt bewirtschaftet und gibt Menschen mit Behinderung eine sinnvolle Arbeit: Sie bauen nach den Bioland-Richtlinien Kartoffeln, Gemüse und Getreide an. Und fühlen sich auf dem Schultenhof genauso wohl wie die zahlreichen Hühner, Schweine, Hunde und Katzen.

Eierlieferant Schultenhof

Ostwestfalen-Lippe: Gärtnerei Ulenburg

Bioland

Wie kaum eine andere Region ist das Gebiet Ostwestfalen-Lippe geprägt durch Bioland-Betriebe. Zu den mehr als 160 gehört auch die Bioland-Gärtnerei Ulenburg in Löhne. Ihren Namen hat sie vom Wasserschloss Ulenburg. Noch beeindruckender als das Schloss ist aber das Konzept der Gärtnerei: Als Produktionskollektiv mit mehr als 20 Mitgliedern wird bereits seit 1980 ohne ‚richtigen’ Inhaber Bio-Gemüse angebaut.

Ulenburg

Ostwestfalen-Lippe: Betrieb Knollmannshof

Demeter Logo

Der Knollmannshof in Bad Salzuflen liegt östlich von Herford – mitten im Ortsteil Aspe, in unmittelbarer Nähe zum Werre-Ufer. Hier wird schon seit 1976 biologisch gewirtschaftet. Vor sieben Jahren haben die Brüder Jens und Sven Weißenbach die Führung des Hofes ihrer Eltern übernommen. Schon gewusst? Damit der Boden dauerhaft und aus eigener Kraft belebt und biologisch aktiv ist, wird das Gemüse hier seit Generationen ausschließlich auf Dämmen angebaut.

Knollmannshof

Niedersachsen

Niedersachsen ist landschaftlich sehr vielseitig: im Norden hat es eine natürliche Begrenzung durch die Nordsee und den Lauf der Elbe. Im Südosten prägen die Berge des Harz die Landschaft. Das relativ flache Land zwischen Oldenburg, Osnabrück und Hannover ist mit seinen Flüssen und Seen ein Paradies für Fahrradfahrer, zumindest solange der Wind vom Meer im Rücken bläst.
Die Niedersächsische Küche besteht aus einer Vielzahl regionaler, norddeutscher Küchen, die sich aber in weiten Teilen sehr ähneln. Sie ist meist sehr deftig. Nach dem ersten Winterfrost ist ein besonderes Gemüse der Star: Grünkohl – auch Oldenburger Palme genannt. Das bekannteste Grünkohlgericht ist „Kohl mit Pinkel“.
Bio spielt in Niedersachsen eine große Rolle: Rund 1.400 Betriebe mit circa 75.000 Hektar
landwirtschaftlicher Nutzfläche werden in Niedersachsen ökologisch bewirtschaftet.

Klicken Sie sich durch unsere Regionalpartner in Niedersachsen:

Osnabrücker Land: Gärtnerei Grünzeugs

Bioland

„Eine Möhre aus dem Boden ziehen, abrubbeln und hineinbeißen“, erzählt Stephan Puls. „Erdbeeren pflücken, die Augen schließen und die ursprünglichen Aromen spüren. Zu wissen, so muss Obst und Gemüse schmecken! Diese Erfahrungen waren es, die mich neben Ereignissen wie zum Beispiel Tschernobyl oder skandalöse Berichte über Funde von Agrargiften in Lebensmitteln dazu brachten, selber Gemüse anzupflanzen.“ So zog er klare Konsequenzen und begann das Abenteuer eigener Bio-Hof.

Osnabrücker Land: Betrieb Meyer

Bioland

Wer Norbert Meyer kennt, der weiß: das ist doch der mit dem Schlapphut. Denn ohne seinen Hut ist der Bioland-Landwirt aus Melle nur selten unterwegs. Der Bio-Pionier schätzt das Osnabrücker Land: „Die Lössböden des Teutoburger Waldes erwärmen sich nicht so schnell wie die sandigen Böden, dafür speichern sie die Wärme besser, was zu einer ausgezeichneten Qualität zum Beispiel bei Möhren und Kartoffeln führt“, erklärt Norbert Meyer.

Meyer

Oldenburger Land: Hof Hannig

Bioland

„Unser Gemüse schmeckt, als käme es aus Großmutters Garten“, erzählt Roland Hannig stolz. „Wir haben unser Gemüse immer selbst gegessen und schon allein deshalb auf Chemikalien verzichtet.“ Einen weiteren Teil zur ursprünglichen Natürlichkeit der Produkte trägt die besondere Lage des Hofes bei. Lemmwerder liegt in einem sogenannten Urstromtal. Durch ihr Aussehen, ihren Duft und ihre Geschmacksaromen wecken die Produkte vom Bio-Hof Hannig Kindheitserinnerungen.

Altes Land: Hof Augustin

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Wer das Alte Land erkunden möchte, fährt am besten mit dem Fahrrad los. Und egal, welche Route er wählt, sie führt garantiert an unzähligen Obsthöfen vorbei. Ein ganz Besonderer ist der Demeter-Hof der Familie Augustin in Jork. Katrin und Dierk Augustin bauen auf knapp 30 Hektar Land rund 20 verschiedene Apfel-sorten an – und das in der 12. Generation. Einen Großteil ihrer Äpfel  liefern sie übrigens seit mehr als 20 Jahren an die SuperBioMärkte!

Hannover/Mittelweser: Hof Speckhan

Bioland

Unweit des Steinhuder Meeres liegt der Bioland-Hof von Rudolf Speckhan. Eine Spezialität des Hofes sind die Zucchini. Neben den klassischen grünen, länglichen wachsen auf dem Bioland-Hof auch gelbe und runde Zucchini. „Schon vor 40 Jahren habe ich mir mit Zucchini etwas dazuverdient. Damals kannte die in Deutschland noch keiner“, blickt der heutige Zucchini-Spezialist zurück. Spritzen? Fehlanzeige: Rudolf Speckhan setztausschließlich auf natürliche Lösungen.