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Lob für Lebensbaum

Welche Folgen hat unser Handeln? Diese Frage beantwortet Lebensbaum so schlüssig wie kaum ein anderer. Dies ergab die Analyse der Nachhaltigkeitsberichte von über einhundertfünfzig deutschen Unternehmen. Für uns nicht überraschend, denn nachhaltiges Agieren ist für unseren Partner eine Selbstverständlichkeit, die seit jeher eine Hauptrolle in seinem Tagesgeschäft spielt

Video: Vor Ort mit Kunden bei Lebensbaum und auf dem Eierhof Niederwahrenbrock

Diese Herangehensweise hat das mittelständische Unternehmen zum Marktführer im Biofachhandel gemacht – weil es ein Konzept ist, das für Mensch und Natur funktioniert. In seinem Nachhaltigkeitsbericht erklärt das Unternehmen detailliert, wie es das tut: Lebensbaum zeigt anschaulich, was jede seiner Handlungen für uns und den Planeten bedeutet. Von der Arbeit mit den Landwirten über die Verarbeitung der Produkte wie etwa seiner Gewürzreihe „Entdeckerküche“ bis zur Verpackung: Lebensbaum setzt auf wirkungsvolle Maßnahmen, die Nachhaltigkeit und Genuss in Einklang bringen. Ein für das Unternehmen ganz natürliches Vorgehen, für das es nun zu Recht belohnt wurde.

Über das Unternehmen

Lebensbaum

Gebäude Zentrale Lebensbaum_web

Seit über 35 Jahren stellt Lebensbaum Kaffee, Tee und Gewürze in Bio-Qualität her. Dank ökologisch bewirtschafteter Felder ist das Unternehmen Vorreiter für eine nachhaltige Landwirtschaft, die unsere Natur zu erhalten weiß und zugleich Lebensmittel von besonderer Güte hervorbringt. Doch nicht nur die Landwirtschaft, auch die Zusammenarbeit mit Zulieferern, Mitarbeitern, Dienstleistern und Kunden gestaltet Lebensbaum im Sinne nachhaltiger Prinzipien.
WWW.LEBENSBAUM.DE

Kontakt

Ulrich Walter GmbH / Lebensbaum

Dr.-Jürgen-Ulderup-Straße 12
49356 Diepholz

Web http://www.lebensbaum.com


Aus dem Archiv

Tea-Time im Himalaya

Darjeeling-Tees aus Indien besitzen ein bezauberndes Aroma und schmecken besonders nuancenreich. Der Grund dafür sind die ganz speziellen Bedingungen, unter denen die Teepflanzen heranwachsen: eine außergewöhnliche Höhenlage und die verwöhnenden Strahlen der Gebirgssonne.

Am Fuße des Himalayas hat der Tee genügend Zeit, um sein einzigartiges Aroma zu entwickeln. In Höhenlagen bis zu 2.300 Metern sind die Bedingungen für den Anbau feiner Tees ideal. Die Pflanzen wachsen hier besonders langsam – ein Umstand, der sich positiv auf die Qualität des Tees auswirkt.

Der Teegarten Ambootia
Lebensbaum bezieht seinen Darjeeling-Tee von seinem langjährigen Anbaupartner, der Ambootia Tea Group. Die Teegärten werden von Ambootia biodynamisch bewirtschaftet. Das bedeutet natürlich Arbeit, doch diese
lohnt sich: ein gesunder Boden und eine intakte Umwelt sind nach Überzeugung von Lebensbaum die wichtigste Grundlage für hochwertige Tees. Außerdem entstehen so Arbeitsplätze: 49.000 Menschen in der
Region arbeiten in den Teegärten und leben vom Erfolgsmodell Ambootia. Die Arbeiter erhalten ein Grundeinkommen, Prämien und Beteiligung am Unternehmenserfolg. Als langjähriger Partner engagiert sich Lebensbaum bereits seit 1997 in der Region. Unter anderem auch für das Wohl von Kindern: So wurde im Teegarten Ambootia die „Lebensbaum Schule“ eröffnet.

Gemeinsam mit seinen indischen Partnern vor Ort produziert Lebensbaum mit Erfahrung und unter idealen Bedingungen Darjeeling-Tees von außergewöhnlicher Qualität. Auch Sie werden den Unterschied schmecken – probieren Sie doch einmal.

Abenteuer Teetasse

Mit Lebensbaum gehen Sie auf Reisen. Jeder Schluck Schwarz- oder Grüntee versetzt Sie in die blühenden Teegärten Darjeelings und damit in das indische Hochland am Rande des Himalayas. Was dort wächst, wird aus gutem Grund als Champagner unter den Tees bezeichnet.

Nur Tee, der ausschließlich aus Darjeeling stammt, darf sich auch so nennen – gilt der Name doch als Auszeichnung für eine besonders hohe Qualität. Wer jetzt denkt: „Darjeeling? Habe ich schon probiert!“, der irrt. Das Anbaugebiet mit Blick auf das Dach der Welt bringt so viele verschiedene Tees hervor, wie es Teegärten beheimatet: Das sind immerhin 87 Stück! Und mehr noch! Jeder dort angepflanzte Tee wird durch eine Vielzahl unterschiedlicher Einflüsse geprägt – wie beispielsweise den Boden, der locker, nährstoffreich und eher sauer die besten Voraussetzungen für die Teepflanze bietet. Doch leider ist gerade dieser in Gefahr: Jahrzehntelanger Teeanbau hat die Böden vielerorts ausgelaugt – Erdrutsche und Ernteausfälle waren die Folge. Mit dem Lebensbaum-Partner Ambootia kam jedoch Hilfe. Dieser übernahm viele der fast zerstörten Teegärten und gab dem Erdreich mit Demeter-Anbau mühsam zurück, was es brauchte. Heute geben die Teesträucher dem Boden wieder festen Halt und sind ein beliebter Rückzugsort für zahlreiche Tierarten.

Aber nicht nur der Boden ist wichtig für den Geschmack des Tees. Auch in welcher Höhe dieser angebaut wird, ist von Bedeutung, denn teils liegen die Teegärten 2.000 Meter über dem Meeresspiegel. Diese Höhe lässt die Pflanze langsamer wachsen, was zur Folge hat, dass die geschmacksgebenden Inhaltsstoffe besonders konzentriert sind, wenn der Tee geerntet wird. Apropos: Nicht nur passionierte Teetrinker haben sicherlich mal vom „First“ oder „Second Flush“ gehört: Wenn nach dem Winter die ersten Blätter sprießen („Flush“), beginnt auch die erste Ernte („First Flush“) eines Tees mit leichten und spritzigen Aromen. Der „Second Flush“ im Sommer verspricht einen fruchtigeren und volleren Geschmack. Doch egal, um welchen Erntezeitpunkt es sich handelt: Das kostbare Gut wird sorgsam von Hand geerntet. An dieser Stelle endet unser Ausflug nach Indien. Doch unsere Geschmacksreise ist noch nicht vorbei, denn zu Hause treffen wir auf die letzte Instanz, die über den Geschmack des Tees entscheidet: den Teetrinker. Indem er Grüntee bei 80 bis 90 Grad und Schwarztee bei 100 Grad aufgießt und unterschiedlich ziehen lässt, beeinflusst er den Tee auch fern der indischen Teegärten maßgeblich. Und wenn Sie ganz genau hinschmecken, spüren Sie die Sonne über dem Himalaya in Ihrer Tasse.