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Rapunzel: Weltweit auf dem richtigen Weg

Mitte der Siebziger begann Rapunzel seinen Weg mit Nussmus und Müsli, wenige Schritte später kamen bereits Produkte aus aller Welt hinzu – wie etwa naturbelassene Nüsse und Trockenfrüchte aus der Türkei. Daraus entstand das Rapunzel Türkei-Anbauprojekt mit eigener Verarbeitung. Einzigartig in der Türkei: Anbau und Verarbeitung sind zu 100 Prozent Bio.

Beim größten und ältesten Anbauprojekt des Naturkostherstellers geht es nicht bloß um Nüsse und Trockenfrüchte in hervorragender Qualität. Es geht zudem um vertrauensvolle Beziehungen. Rapunzel übernimmt soziale und partnerschaftliche Verantwortung gegenüber den rund 600 türkischen Bauern.

Rapunzel Turkei Haselnüsse aus der Türkei

Die Agraringenieure des Unternehmens beraten und unterstützen sie in allen Belangen des biologischen Anbaus und überprüfen die Einhaltung von Rapunzels strengen Qualitätskriterien. 100 Prozent Bio- und ebenso viel Lebensqualität – ohne Kompromisse.

Die Haselnüsse beispielsweise, die das Rapunzel-Logo tragen, wachsen im Rahmen des Projektes „Ünye“ an der Schwarzmeerküste, am Fuße der anatolischen Berge. In dieser fruchtbaren Region wachsen die schmackhaftesten Haselnüsse des Landes. Mitte August beginnt für die rund 70 Landwirte des Projektes die Ernte: An den teils steilen Berghängen schütteln sie die Nüsse von den Bäumen, lesen sie von Hand auf und trocknen sie. Dies ist der Beginn der fairen Wertschöpfungskette, an deren Ende die Nüsse in unseren Filialen und bei Ihnen zu Hause ankommen. Der erste Schritt auf dem richtigen Weg, den Rapunzel weltweit geht.

Über das Unternehmen

Rapunzel Naturkost – Bio-Pionier seit 40 Jahren

Rapunzel Naturkost ist einer der führenden Bio-Hersteller in Europa. Begonnen hat alles ganz klein: 1974 gründeten Joseph Wilhelm und Jennifer Vermeulen eine Selbstversorger-Gemeinschaft auf einem Bauernhof mit kleinem Naturkostladen im bayerischen Augsburg. Daraus hat sich in den über 35 Jahren Unternehmensgeschichte ein international agierendes Unternehmen mit 300 Mitarbeitern entwickelt. Die Idee ist stets dieselbe geblieben: kontrolliert biologische, naturbelassene und vegetarische Lebensmittel herzustellen.

Rapunzel Firmengründer Joseph Wilhelm am Müslimischer Rapunzel Bio Leinöl Produktion

Kontakt

Rapuzel Naturkost GmbH

Rapunzelstraße 1
87764 Legau

Web http://www.rapunzel.de


Artikel aus dem Archiv

Bohnen für unsere Boden

Rapunzel macht sich erfolgreich stark für die Wiederansiedlung von Bohnen und Linsen in Europa: Die Arbeit des Allgäuer Biopioniers mit kleinbäuerlichen Familienbetrieben trägt nun köstliche (Hülsen-)Früchte.

In unseren Regalen finden Sie grüne Linsen und Sojabohnen aus Deutschland sowie Borlotti- und Cannellini-Bohnen aus Italien vom Naturkosthersteller Rapunzel. Der Anbau von Hülsenfrüchten fördert die Vielfalt und Bodengesundheit in heimischen Gefilden. Außerdem sind die Hülsenfrüchte starke pflanzliche Eiweißlieferanten und deswegen gerade bei Vegetariern und Veganern völlig zu Recht sehr beliebt.

Michael Lehner Rapunzel
Artikel aus dem Archiv

Der Bio-Pionier macht`s möglich

Viele der Köstlichkeiten in unseren Regalen beginnen ihre Reise unter der türkischen Sonne: Im Türkei-Anbauprojekt von Rapunzel entstehen unter sozialen Bedingungen Trockenfrüchte, Nüsse und eingelegte Spezialitäten. Ihr Weg ist lückenlos zurückzuverfolgen, da direkt mit den Bauern vor Ort zusammengearbeitet wird. Seit rund 35 Jahren pflegt Rapunzel die Partnerschaft mit den türkischen Bauern, unterstützt sie bei Problemen und sichert somit die hohe Qualität der Produkte aus dem firmeneigenen Projekt.

Rapunzel Karte

Bereits in den 1970er-Jahren begab sich Rapunzel-Gründer Joseph Wilhelm auf die Suche nach möglichst unbehandelten, naturbelassenen Früchten für seine Müslis. In der Türkei fand er Bauern, die bereit waren, in Zusammenarbeit mit ihm auf Bio umzustellen. Inzwischen bauen dort über 600 Landwirte insgesamt 37 Rohstoffe für Rapunzel an: unter anderem Aprikosen, Haselnüsse, Sultaninen, Mandeln, Feigen oder Oliven – Köstlichkeiten,
bei deren Anbau und Verarbeitung Rapunzel stets alles im Blick hat. Denn Zusammenarbeit bedeutet für den Naturkosthersteller auch Anwesenheit, weswegen er in der Nähe der türkischen Stadt Izmir ein Tochterunternehmen betreibt. Es ist die einzige Produktions-stätte des ganzen Landes, die ausschließlich Bio-Lebensmittel verarbeitet. Von dort aus machen sich die Agraringenieure auf den Weg in die Regionalbüros und Provinzen, um die Bauern bei allen Fragen des Öko-Landbaus zu unterstützen und die hohe Qualität der Rohstoffe zu sichern.

Dank Rapunzel wissen wir somit ganz genau, woher ihre Produkte kommen und unter welchen guten Umständen sie entstehen.

Rapunzel Turkei

Rapunzel: Bio & fair in aller Welt

Wenn Gutes und Gutes zusammenkommen, wird das Gute noch besser. Aus diesem Grund bringt unser Partner Rapunzel ökologischen Landbau und fairen Handel zusammen – mit seinem Fairhandels-Programm „HAND IN HAND“.

Das Unternehmen reicht Lieferanten aus aller Welt die Hand und bringt süße und kernige Botschafter wie Kakao, Datteln oder Cashews aus der Ferne in unsere Filialen. Dabei weiß Rapunzel: Wer fair handeln möchte, darf nicht mit leeren Händen kommen. Deswegen sichert der Naturkosthersteller sozial verträgliche und sichere Arbeitsbedingungen und setzt auf langjährige und partnerschaftliche Beziehungen. Die Bauern aus Asien, Afrika und Lateinamerika bekommen so die Möglichkeit, in die Zukunft investieren zu können. Das „HAND IN HAND“-Siegel auf über hundert Rapunzel-Produkten steht sowohl für hohe Qualität als auch für fairen Handel, Gerechtigkeit und Menschlichkeit. Bio hat Fair die Hand gereicht. Rapunzel zeigt seit Anfang der 1990er-Jahre mit „HAND IN HAND“, dass ein Zusammen besser ist als ein Allein.

Fair weltweit: Rapunzel Hand in Hand

Fairness über Grenzen hinaus

Rapunzel setzt sich mit dem Programm „HAND IN HAND“ gezielt für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsqualität seiner Partner in 15 Ländern ein. Gerechtigkeit und Fairness sind die Leitmotive des Unternehmens. Darum zahlt der Bio-Pionier den Partnern für die Rohstoffe Preise über Weltmarktniveau. Die zusätzlichen „HAND IN HAND“-Prämien ermöglichen ökosoziale Projekte vor Ort, beispielsweise den Bau von Kantinen und Schulen.

Rapunzel – Beinahe Zauberei!

Frohe Botschaft für alle Kochkünstler und Nussliebhaber: Die einst als echte Dickmacher verrufene Frucht gilt aufgrund ihrer wertvollen Inhaltsstoffe mittlerweile als wahres Power-Paket. Doch was gut und gesund ist, soll auch lecker sein. Naturkosthersteller Rapunzel bietet uns die Nuss daher in ihrer köstlichsten und vielseitigsten Form an: als Mus.

Nussmuse sind wahre Tausendsassa, die jedem Gericht eine zusätzliche aromatische Note verleihen – egal ob asiatisch, süß oder würzig. Probieren Sie es am besten selbst aus, vielleicht beim folgenden Gemüsecurry, zu dem als Beilage wunderbar der Rapunzel Basmatireis passt. Oder Sie lassen sich von einer der vielen Rezeptideen auf www.rapunzel.de inspirieren.

Gemüsecurry Bio von Rezept von Rapunezl

Rezept: Gemüsecurry mit Süßkartoffeln und Cashews

ZUTATEN:
• 300 g Brechbohnen
• 3 EL Rapunzel Rapsöl (mild)
• 4 bis 5 Sü kartoffeln
• 2 Zwiebeln
• 250 g Steinchampignons
• 2 Bund Frühlingszwiebeln
• 3 bis 4 Karotten
• 1 Zitrone (Saft und Schalenabrieb)
• 2 bis 3 EL Rapunzel Nussmus Asiatisch
• 2 EL Rapunzel Cashewbruch
• 1/2 l Rapunzel Gemüsebrühe
(ohne Hefe)
• 250 g Natur-Joghurt
(vegane Alternative: Soja-Joghurt)
• 1 TL Kurkuma
• 1/2 TL Kreuzkümmel
• 1 Prise Kardamom (gemahlen)
• 1 Bund frische, glatte Petersilie
• Rapunzel Cashewbruch zum Garnieren
• Rapunzel Meersalz und
bunter Pfeffer aus dem Mörser

ZUBEREITUNG:
Die Bohnen schräg halbieren und in kochendem Salzwasser bissfest blanchieren, abgießen,
kalt abschrecken und abtropfen lassen. Rapsöl in einer Wokpfanne erhitzen. Süßkartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke schneiden, zum Öl geben und kurz anbraten.  Restliches Gemüse klein schneiden und kurz mitbraten lassen. Kurkuma, Kreuzkümmel und Kardamom einstreuen, Zitronensaft und etwas Abrieb nach Geschmack untermischen. Zum krönenden Abschluss das Asia-Mus und Cashews zugeben und mit Brühe auffüllen. Mit Meersalz und Pfeffer abschmecken. Bei geschlossenem Deckel noch 3–5 Minuten köcheln lassen. Auf einem Teller anrichten und mit Joghurt, Petersilie und Cashewbruch garnieren.
Wir wünschen guten Appetit!